Persönliches Informations- und Wissensmanagement

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Ein zentrales Problem und entscheidender Faktor für den beruflichen Erfolg ist nicht nur die Fähigkeit, Informationen im Internet zu finden, sondern auch diese später bei sich wiederzufinden, erfolgreich ein persönliches Informations- und Wissensmanagement zu beherrschen.

2016 erreichte die digitale Welt eine Größe von 1 Zetabyte, was 21 Nullen bedeutet. Derzeit liegen wir bei circa 40 Zetabytes und im Jahr 2025 wird das digitale Universum wahrscheinlich über 150 Zetabytes groß sein. Für die einzelne Person fand eine Studie, dass im Jahr 2016 der durchschnittliche Amerikaner 35GB digitalen Daten pro Tag ausgesetzt war. Mit Youtube, Netflix und auch Mediatheken dürfte diese Zahl noch höher liegen. Daheim ist das Problem dank externer Festplatten und meist alleiniger Nutzung meist noch wenig auffällig.

In der Schule stelle ich hingegen immer wieder fest und höre gleiches von Kolleginnen und Kollegen, dass Schülerinnen und Schüler oft ihre Dateien nicht mehr wiederfinden oder digitale Abgaben nicht richtig benannt haben. Es werden zwar Informationen im Netz gefunden und heruntergeladen, aber dann dort, wo und wie der Browser es vorschlägt. Wenn dann eine Woche später mit diesen Informationen weitergearbeitet werden soll, dann sind sie nicht mehr da, weil sie eben nicht im persönlichen Ordner abgelegt wurden, sondern auf dem Desktop, der nach jedem Anwender bereinigt wird.

Ich frage mich dann immer, wie das Datenmanagement mit ihnen in größeren Unternehmen funktionieren soll, wenn schon im überschaubaren schulischen Kontext ein ordentliches Ablegen und später dann Wiederfinden von Informationen nicht gelingt. Aus diesem Grund hier zunächst eine Liste zum Thema Informations- und Wissensmanagement im Kontext von Digitalisierung, um spätere Gedanken folgen zu lassen:


Beitragsbild: public domain (CC0)-Foto von PIXNIO

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